Deine Ausbildung im Überblick

Produktveredler/in Textil - Als Produktveredler erstellst du Rezepturen, stellst Umweltvorgaben sicher und wendest Textilveredlungsverfahren an.

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Video mit Informationen zur Ausbildung als Produktveredler/in Textil.

Moritzzeigt den Job.

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Moritz zeigt den Job

Ich bin Moritz, bin 19 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Produktveredler auf Textil und bin im ersten Lehrjahr.

Ich habe nach einer Ausbildung gesucht und bin über die Zeitung auf den Job gekommen und konnte mir erstmal unter der reinen Berufsbezeichnung gar nix vorstellen. Produktveredler auf Textil und dann hatte ich ein großes Fragezeichen. Ich hab mich dann im Internet schlau gemacht und dann schnell gemerkt, dass mich Textil anspricht und das hat mich dann dazu bewegt, eine Bewerbung loszuschicken.

Meine Aufgaben hier sind hauptsächlich das Führen und Bedienen der Maschinen, Ware ranholen, die Warenqualität kontrollieren. Eine meiner Aufgaben ist unter anderem das Abwasser zu kontrollieren und das ist schon faszinierend zu sehen, wie dreckig das Wasser in die Anlage reingeht und wie sauber es wieder herauskommt. Ich bin eher so der vorsichtige Typ. Wenn mir etwas komisch vorkommt, oberste Regel: Erstmal Maschine stoppen, jemanden suchen, der einem da weiterhelfen kann, zeigen, nachfragen. Und man braucht sich da auch nicht zu schämen, das zweite Mal nachzufragen. Wenn ich meine Ausbildung abgeschlossen habe, möchte ich mich auf jeden Fall weiterbilden. Ich weiß allerdings noch nicht ob das ein Studium sein wird oder der praktische Weg über den Meister oder Techniker, mir steht soweit alles offen.

Besonders viel Spaß macht mir die Arbeit in der Färberei. Zuerst mischt man die Farben an, streng nach Rezept. Bevor man mit dem eigentlichen Färben beginnt, wird die Ware in den Kessel eingezogen und vorgewaschen. Dann findet der eigentliche Färbeprozess statt. Nachdem die Maschine mit dem Färben abgeschlossen hat, hole ich die Ware aus dem Kessel raus, nähe sie neu an und dann wird sie abgetafelt. Das heißt Übereinanderfalten, damit die Maschinen, die danach das Textil weiterverarbeiten werden, die Ware sauber abnehmen können.

Ich würde meine Ausbildung weiterempfehlen, weil sie sehr vielseitig ist, man von vielen Dingen eine Ahnung haben muss, nicht nur in der reinen Textilgeschichte. Macht mir Spaß, ja

Ausbildung

Als Produktveredler trittst du immer dann in Aktion, wenn eine Produktionsmaschine fachgerecht eingerichtet werden muss.

Du kennst die Prozessabläufe und kontrollierst die Veredelungsprozesse. Du weißt, wie Prozessleitsysteme funktionieren und beherrschst die Berechnung von Veredlungs-Rezepturen.

Anforderungen

Für diesen Beruf solltest du Interesse an technischen Entwicklungen, chemisches und physikalisches Verständnis, motorisches Geschick und eine rasche Auffassungsgabe besitzen.

  • Grundlage: Ordentlicher Schulabschluss
  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre in Betrieb und Berufsschule

Chancen

Bei entsprechender Eignung kannst du zum Team-, Gruppenleiter, oder als Assistent des Fertigungsleiters aufsteigen.

Nach deiner Ausbildung und mit entsprechender Berufserfahrung kannst du einen Lehrgang zum Industriemeister Textilwirtschaft machen oder staatlich geprüfter Textiltechniker werden.

Ausbildungsberuf im Detail

Als Produktveredler richtest du Maschinen und Anlagen in Veredlungsunternehmen oder in Veredelungsabteilungen ein. Du hältst sie instand und sorgst für eine optimale Warenqualität.

Zu deinen Aufgaben gehören die Anwendung von Textilveredlungsverfahren, die Erfassung der physikalischen und chemischen Zusammenhänge sowie das Auswählen von Prüfverfahren und -mitteln. Ein weiterer Aspekt deiner Tätigkeit ist das Durchführen von Qualitätsprüfungen und optische Messungen. Du stellst physikalische Größen fest und ermittelst Kenndaten.

Als Produktveredler führst du Ansatz- und Rezepturberechnungen durch, prüfst und optimierst diese. Du wählst Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffe nach Eigenschaften, Verwendungszweck und Kundenanforderungen aus.

Weiterhin kümmerst du dich auch um Maßnahmen zur Durführung von Wasserver- und -entsorgung. Außerdem ist der Umweltschutz ein wichtiger Bestandteil deiner Ausbildung.

Zu den Inhalten dieser Ausbildung gehört u.a.

  1. Zuordnen und Handhaben von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen
  2. Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
  3. Kontrollieren von textilen Veredlungsprozessen, Ermitteln und Prüfen von Kenndaten
  4. Umweltschutz sowie Kontrolle des Wasser- und Energieverbrauchs
  5. Einrichten und Bedienen von Veredlungsanlagen und –maschinen
  6. Steuern des Materialflusses
  7. Sicherstellen von Prozessabläufen

Häufig gestellte Fragen

Hat die Textil- und Bekleidungsindustrie überhaupt noch Zukunft?

Die deutsche Textilindustrie gehört technologisch zur Weltspitze und ist einer der modernsten und leistungsfähigsten Wirtschaftszweige des Landes. Textile Komponenten spielen heute auch eine zentrale Rolle in Schlüsselindustrien wie der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Umwelt- und Medizintechnik sowie der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.

Wo befinden sich die Berufsschulen?

In manchen Bundesländern gibt es nur ein oder zwei Berufsschulen bei denen dieser Ausbildungsberuf angeboten wird, so dass Du beim Besuch der Berufsschule längere Zeit von Zuhause weg bist. Außerdem schicken manche Textilunternehmen ihre Azubis auch noch in überbetriebliche Ausbildungseinrichtungen. Es gibt z.B. die Zentrale Lehrwerkstatt Bocholt oder die Gatex in Bad-Säckingen.
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